Jana Dotzki

Über mich

Zwischen Körper, Kopf und dem, was uns wirklich bewegt.

Ich komme aus dem Leistungssport und habe früh gelernt, was es heißt, mit dem eigenen Körper zu arbeiten, Grenzen zu verschieben und für etwas zu brennen. Gleichzeitig war für mich immer klar, dass ich Lehrerin werden möchte, weil ich es liebe, Wissen weiterzugeben, Menschen zu begleiten und besonders Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Heute verbinde ich diese beiden Welten: Sport und Bildung, Körper und Bewusstsein.
Ich arbeite mit Yoga, Bewegung und digitalen Formaten, weil ich davon überzeugt bin, dass echte Entwicklung dann entsteht, wenn Körper, Geist und innere Haltung zusammenspielen.

Mich treibt der Wunsch an, Dinge neu zu denken im Bildungssystem, im Leistungssport und im Umgang mit uns selbst.
Ich glaube an Orte, an denen Lernen Freude macht. An Bewegung, die stärkt statt erschöpft. Und an ein bewusstes Leben, das Tiefe, Klarheit und echte Verbindung ermöglicht.

Meine Arbeit ist vielfältig, weil Menschen vielfältig sind. Genau dafür möchte ich Raum schaffen: für Bewegung, für Entwicklung, für persönliches Wachstum – und für ein Leben, das sich wirklich nach dir anfühlt.

Qualifikationen

Meine Vielfalt

Lehrerin

Sport und Biologie Klasse 5-13

Eigentlich war ziemlich früh klar, wohin es geht. Schon in der 5. Klasse habe ich für meine jüngere Schwester Arbeitsblätter erstellt – freiwillig.

Und als das nicht gereicht hat, bekam sogar mein Hamster ein eigenes „Portfolio“. Rückblickend vielleicht ein kleines bisschen übermotiviert, aber genau da hat es angefangen: die Freude daran, Dinge zu erklären, zu strukturieren und für andere aufzubereiten.

Ich habe 6,5 Jahre Lehramt in Bielefeld mit den Fächern Sport, Biologie und Bildungswissenschaft studiert. Vor meinem Referendariat war ich in einer Vertretungsstelle tätig und konnte neben dem Praxissemester im Master erste praktische Erfahrungen im Schulalltag sammeln. Seit Mai 2025 bin ich im Referendariat.

Kurstrainerin

Group-Fitness und Yoga

Mit 13 musste ich mit Physiotherapie anfangen. Durch Verletzungen im Leistungssport war das plötzlich Teil meines Alltags. Ich war es gewohnt, einfach weiterzumachen und zu funktionieren. Erst später, vor allem nach dem Leistungssport und meinem Sporteignungstest, habe ich verstanden, was es bedeutet, wirklich auf meinen Körper zu hören und sinnvoll mit ihm zu arbeiten.

Über diesen Weg bin ich in den Fitnessbereich gekommen. Und ziemlich schnell war klar: Ich liebe es, mit Menschen zusammen Sport zu machen und gesundheitsorientierte Kurse zu geben.

Zu meinen Qualifikationen im Fitness- und Gesundheitsbereich gehören:

  • Group Fitness Instructor (Workout B-Lizenz)

  • Fitnesstrainerin (B-Lizenz)

  • bellicon® Jumping

  • Pilates

  • Faszientraining

Mein Ansatz ist dabei klar: Bewusst Sport zu praktizieren.
Nicht immer mehr, nicht immer höher, nicht immer schneller – sondern so, dass es dir langfristig guttut. In meinen Kursen geht es deswegen nicht nur ums Auspowern. Es geht darum, den eigenen Körper zu stärken, ihn besser zu verstehen und gesund zu bleiben.

Genau das, was mir im Training lange gefehlt hat, konnte ich am Anfang selbst nicht: zur Ruhe kommen. Yoga war das Einzige, was ich irgendwie nicht konnte und genau das hat mich genervt.

Während Corona habe ich dann angefangen, es überhaupt auszuprobieren. Wirklich verstanden habe ich es aber erst durch meine Yogaausbildung. Dadurch habe ich einen ganz neuen Zugang dazu gefunden. Ich war es gewohnt, dass mein Körper funktioniert. Kraft, Kontrolle, Leistung. Einfach mal langsamer zu werden und nichts leisten zu müssen, fiel mir schwer.

Heute ist Yoga für mich kein „abgehobenes Konzept“, sondern etwas sehr Klares: eine Verbindung aus Sportwissenschaft und Achtsamkeit. Den eigenen Körper verstehen, bewusst bewegen und gleichzeitig zur Ruhe kommen.

Meine Qualifikationen im Yoga-Bereich:

  • Yogalehrerin (200h Ausbildung)

  • Kinder-Yoga

  • Yin-Yoga

Yoga ist für mich der Gegenpol. Weniger müssen, mehr spüren – und genau das gebe ich auch in meinen Stunden weiter.

Rhythmische Sportgymnastik

Trainerin und ehemalige Gymnastin

Ich war selbst bis 18 Jahre aktiv in der Rhythmischen Sportgymnastik und habe in dieser Zeit jedes Jahr an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Schon früh habe ich angefangen, Verantwortung zu übernehmen. Mit 14 habe ich meine Choreografien selbst entwickelt und erste Gruppen angeleitet. Rückblickend passt das sehr gut zu meinem weiteren Weg.

Gleichzeitig habe ich im Leistungssport nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Neben engagierten Trainerinnen gab es auch Strukturen und Umgangsweisen, die mir meinen Rücken kaputt gemacht haben und damit auch meine sportliche Karriere. Ich musste früh lernen, meinen eigenen Weg zu finden und Stück für Stück meine eigene Trainerin zu werden.

Mit 15 habe ich meine erste Trainerlizenz (DOSB C-Lizenz) erworben, mit 18 folgte die B-Lizenz sowie weitere Kampfrichterlizenzen.

Ich bin nicht gegangen, als es am schönsten war, sondern als es notwendig war, vor meinem Studium. Mein Ziel war es, gesund zu werden und meinen Verein weiterhin zu unterstützen. Bis April letzten Jahres habe ich lange den Leistungsstützpunkt in Isselhorst im Nachwuchsbereich geleitet.

Mittlerweile gebe ich meine Erfahrungen weiter. Ich bin im Bereich Fortbildung tätig, unter anderem in Trainerinnenfortbildungen beim Westfälischen Turnerbund, mit dem Ziel, die Rhythmische Sportgymnastik weiterzuentwickeln.

Heute freue ich mich, beim Sportbund Bielefeld ebenfalls diverse Fortbildungen zu geben und bilde durch meine Aufbauqualifizierung ÜL-C (Kinder und Jugendliche) Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Breitensport aus.

Diese Fragen bekomme ich von euch häufig gestellt:

Was hat deinen Blick auf Sport und Gesundheit verändert?

Anfang 20 habe ich mich nochmal intensiver mit Frauengesundheit beschäftigt und mich bewusst dafür entschieden, 10 Kilo zuzunehmen, um wieder gesund zu werden (zum Glück).

Im Leistungssport, vor allem in der Rhythmischen Sportgymnastik, war „dünn sein“ lange ein Thema. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mir das nicht guttut (mein Partner hat auch etwas geholfen).

Unabhängig davon hatte ich auch körperliche Probleme. Durch einen Gleitwirbel und eine Bandscheibenvorwölbung gab es Phasen, in denen selbst alltägliche Dinge schwierig waren. Ich konnte mir zeitweise nicht einmal ohne Schmerzen die Schuhe anziehen (heute mache ich das in den wildesten Yoga-Positionen).

Dazu kam mein eigener Perfektionismus, der vieles noch verstärkt hat. Beides hat meinen Blick komplett verändert (Perfektionismus ist wie ein persönlicher Sadist).

Heute geht es für mich nicht mehr um Leistung um jeden Preis, sondern um langfristige Gesundheit, ein gutes Körpergefühl und einen bewussten Umgang mit sich selbst – für mich und für die Menschen, mit denen ich arbeite (endlich ein gesundes Umfeld!).

Wieso trainierst du aktuell keine Gruppen in der Rhythmischen Sportgymnastik?

Mit meinem Referendariat habe ich leider aus zeitlichen Gründen meine letzte Mittwochsgruppe (Stützpunkt Isselhorst) abgeben müssen. Erhalten bleibe ich euch aber definitiv bei Fortbildungen im Rahmen der Lizenzverlängerung oder bin wieder bei der nächsten Trainer-C-Ausbildung als Referentin dabei. Außerdem bin ich im Ethikrat der deutschen Turnliga (DTL) tätig.

Wie bist du zum Yoga gekommen?

Während Corona habe ich Yoga (erneut) ausprobiert und war genervt von mir selbst. Wieso konnte ich alle möglichen Sport- und Fitnessprogramme, aber nicht Yoga machen? Dieser Herausforderung, hin zu mehr Ruhe und Gelassenheit, habe ich mich dann final gestellt. Dadurch habe ich gemerkt wie gut mir dieser Ausgleich tut.

Über meine Yogaausbildung habe ich dann noch einen ganz neuen Zugang gewinnen können, hier entwickle ich mich selbst auch permanent weiter.

Gibt es deine Kurse nur noch online?

Nein. Aktuell gebe ich weiterhin Präsenz-Kurse in Bielefeld.
Du findest mich Montag abends bei Yogawirkt oder donnerstags in der BSG in Bethel.
Außerdem vertrete ich gelegentlich Kurse im Fitness First an der Herforderstraße (ehemals Fitnessloft).

Wie sich das zukünftig entwickelt, kann ich im Moment noch nicht genau sagen.
Was ich aber weiß: Online-Angebote geben mir die Möglichkeit, Yoga und Achtsamkeit ruhiger, freier und unabhängiger von festen Zeiten und Orten anzubieten – und genau das möchte ich weiter ausbauen. Außerdem findest du meine Inhalte auf dieser Website, was stetig von mir ausgebaut wird, du darst dich auf viel Neues freuen :).

Was hat dich am meisten geprägt auf deinem Weg?

Definitiv meine Zeit im Leistungssport.

Ich habe dort sehr viel gelernt, aber auch Dinge erlebt, die ich heute anders machen würde. Genau das hat meinen Blick verändert und ist der Grund, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite.

Mein Partner war außerdem auch sehr ausschlaggebend, denn er hat mich zum Yoga gebracht und meinen Ansatz zum Sport vom Kopf auf die Füße gestellt. Ich bin froh und dankbar, dass wir unseren Weg gemeinsam bestreiten und ich immer auf seine Hilfe vertrauen kann.

Bist du eher streng oder entspannt als Trainerin/Lehrerin?

Beides.

Ich habe einen hohen Anspruch, aber ich arbeite nicht mit Druck. Mir ist wichtig, dass sich Menschen wohlfühlen und gleichzeitig an sich arbeiten können. Ich frage vor meinen Kursen regelmäßig nach der Leistungsfähigkeit meiner Teilnehmenden und passe mein Programm dementsprechend an. Somit ist es garantiert, dass wir einen Kurs erleben, der alle abholt, wo sie stehen.

Jana, was hast du eigentlich mit deinen Farbverläufen?

Gute Frage. Ich habe Kunst in der Schule gehasst – wirklich. Meine Mutter hat mir alles gezeichnet, was ging.
Das Einzige, was ich schon immer geliebt habe, waren Wassermalfarbverläufe.
Und ganz ehrlich: Wie soll man sich denn entscheiden? Das sind doch alles gute Farben. Am liebsten wie ein Sonnenuntergang.

(Sonnenaufgänge zählen nicht. Da schlafe ich noch.)